Der Arbeitsmarkt im Saale-Holzland-Kreis im November 2019 - Jobcenter SHK

Der Arbeitsmarkt im Saale-Holzland-Kreis im November 2019

Arbeitslosenquote bleibt im November weiter unter 4 Prozent

Im November waren 1.699 Frauen und Männer arbeitslos, 31 mehr als im Oktober (1,9 Prozent) und 122 (-6,7 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte und liegt aktuell bei 3,9 Prozent. Im Vorjahr betrug sie noch 4,1 Prozent.

455 Personen meldeten sich im vergangenen Monat neu oder wieder arbeitslos, davon 222 direkt aus Erwerbstätigkeit. Im Gegenzug beendeten auch 422 Personen ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 140 eine Erwerbstätigkeit auf.

Im Rechtskreis SGB III (Arbeitsagentur) blieb die Arbeitslosigkeit, mit 727 Personen quasi auf Oktoberniveau. Im Vorjahresvergleich waren es 16 Arbeitslose mehr.

57 Prozent aller Arbeitslosen sind in Betreuung des Jobcenters.

Im Rechtskreis SGB II - in Betreuung des Jobcenters Saale-Holzland-Kreis - waren 972 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen, das waren 32 Arbeitslose mehr als vier Wochen zuvor, aber 138 Personen weniger als im Vorjahr.

Das Jobcenter betreute 2.017 Bedarfsgemeinschaften, 266 (-11,6 Prozent) weniger als vor einem Jahr. 2.451 Personen bezogen Arbeitslosengeld II,
341 (-12,2 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Von regionalen Unternehmen und Einrichtungen wurden 185 neue Stellen zur Besetzung gemeldet, 14 weniger als im Oktober und 40 mehr als vor einem Jahr. 24 Prozent der neuen Stellenangebote kommen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung.

Damit befinden sich im Saale-Holzland-Kreis aktuell 1.217 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

98 Prozent dieser Stellen sind sozialversicherungspflichtig und 96 Prozent sind sofort zu besetzen. Bei 91 Prozent handelte es sich um unbefristete Stellen, 14 Prozent sind Teilzeitangebote. Rund 40 Prozent aller gemeldeten Stellen kommen aus dem Bereich Produktion und Fertigung (mit den Schwerpunkten Metallbearbeitung, Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe sowie Mechatronik, Energie- und Elektro). Dem folgen die Bereiche Verkehr und Logistik sowie Gesundheits- und Sozialwesen.

Im Schnitt blieben diese Stellen 242 Tage vakant.

Den gesamten Arbeitsmaktbericht finden Sie hier.

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