Der Arbeitsmarkt im Saale-Holzland Kreis im August 2019  - Jobcenter SHK

Der Arbeitsmarkt im Saale-Holzland Kreis im August 2019

Weniger Arbeitslosengeld II-Empfänger als vor einem Jahr.
 
Im August waren 1.786 Frauen und Männer arbeitslos, 80 mehr als im Juli (4,7 Prozent), aber 152 (-7,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte an und beträgt aktuell 4,1 Prozent. Im Vorjahr betrug sie noch 4,4 Prozent.

496 Personen meldeten sich im vergangenen Monat neu oder wieder arbeitslos, davon 198 direkt aus Erwerbstätigkeit. Im Gegenzug beendeten auch 419 Personen ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 165 eine Erwerbstätigkeit auf.

Im Rechtskreis SGB III (Arbeitsagentur) stieg die Arbeitslosigkeit gegenüber Juli um 40 auf 778 Personen. Im Vorjahresvergleich waren es 33 Arbeitslose mehr.

Im Rechtskreis SGB II - in Betreuung des Jobcenters Saale-Holzland-Kreis - waren 1.008 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen, das waren 40 Arbeitslose mehr als vier Wochen zuvor, aber 185 Personen weniger als im Vorjahr.

56 Prozent aller Arbeitslosen sind in Betreuung des Jobcenters.

Das Jobcenter betreute 2.087 Bedarfsgemeinschaften, 283 (-11,9 Prozent) weniger als vor einem Jahr. 2.541 Personen bezogen Arbeitslosengeld II,
363 (-12,5 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Von regionalen Unternehmen und Einrichtungen wurden 223 neue Stellen zur Besetzung gemeldet, 7 weniger als im Juli und 42 (-15,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. 35 Prozent der neuen Stellenangebote kommen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung.

Damit befinden sich im Saale-Holzland-Kreis aktuell 1.364 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

99 Prozent dieser Stellen sind sozialversicherungspflichtig und 97 Prozent sind sofort zu besetzen. Bei 89 Prozent handelte es sich um unbefristete Stellen, 14 Prozent sind Teilzeitangebote. Der Bereich Produktion und Fertigung (mit den Schwerpunkten Metallbearbeitung, Mechatronik, Energie- und Elektroberufe sowie Maschinen- und Fahrzeugtechnik) bot dabei anteilig die meisten Stellen. Dem folgen die Bereiche Verkehr und Logistik sowie Gesundheits- und Sozialwesen.

Im Schnitt blieben diese Stellen 220 Tage vakant.

Den Arbeitsmarktreport finden Sie hier.


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