Marek Voigt gibt zum 01.09.2019 den Staffelstab als Geschäftsführer des Jobcenters weiter an Thomas Handschuh - Jobcenter SHK

Marek Voigt gibt zum 01.09.2019 den Staffelstab als Geschäftsführer des Jobcenters weiter an Thomas Handschuh

Marek Voigt gibt zum 01.09.2019 den Staffelstab als Geschäftsführer des Jobcenters weiter an Thomas Handschuh



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Der Geschäftsführer des Jobcenters Saale-Holzland-Kreis wechselt ab 01.09.2019 in die Regionaldirektion der BA in Halle. Ein Rückblick.

 

Warum verlassen Sie das Jobcenter?

Manchmal muss man sich verabschieden, um weitere Ziele im Leben zu erreichen. Wie Sie wissen, werde ich ab 01.09.2019 eine neue Aufgabe in der Regionaldirektion der BA in Halle übernehmen. Wenn man meine beruflichen Stationen anschaut, macht die neue Aufgabe meinen Werdegang rund. Seit 01.02.2016 darf ich die Funktion des GF im JC SHK ausüben. Dies war nach 19- jähriger beruflicher Tätigkeit meine erste verantwortungsvolle Führungsposition im operativen Bereich, da ich bis dahin vorwiegend im Personalbereich tätig gewesen bin. Künftig kümmere ich mich um das Personal in den Arbeitsagenturen und gemeinsamen Einrichtungen in Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Was hat sich seitdem auf dem Arbeitsmarkt entwickelt?

Mittlerweile haben wir im Saale-Holzland-Kreis quasi Vollbeschäftigung. Die Arbeitslosenzahlen im SGB II haben sich halbiert und gleichzeitig sind uns so viel Stellen wie noch nie gemeldet. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass bei einem großen Anteil unserer Kunden Vermittlung nicht im Vordergrund steht. Vor drei Jahren hatten wir noch 975 Langzeitarbeitslose in Betreuung. Heute betreuen wir im Jobcenter in der Gesamtheit nur knapp 970 Arbeitslose, wovon 590 als langzeitarbeitslos gelten. Die Jugendarbeitslosigkeit ist um 1/3 zurückgegangen, ebenso die Zahl der Erwerbsfähigen Leistungsbezieher und die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften. Dies sind aber nicht meine Erfolge. Das ist das Ergebnis der guten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jobcenters und des Zusammenspiels aller Beteiligten.

Was waren wichtige Meilensteine in Ihrer Amtszeit?

Die Ausschreibung, Planung, Durchführung des Neubaus in Eisenberg. Wir haben unzählige Stunden mit Abstimmungen verbracht und für uns Neuland betreten: Baurecht, Thüringische Parkplatzordnung, Archäologische Ausgrabungen zum Beispiel. Der Umzug aus Jena erfolgte für die Kundinnen und Kunden geräuschlos. Es war ein perfekter Start in einem sehr freundlich ausgestalteten Gebäude.

Mit dem Aufbau einer gut funktionierenden Jugend Berufs Agentur und der zentralen Anlaufstelle für Jugendliche mit Problemlagen im J.O.I.in haben wir einen wichtigen Schritt für die Jugendlichen getan. Dritter Punkt ist die Digitalisierung: mit neuen Formen der Beratung auf unserer Internetseite www.jobcentershk.de sind wir 24 Stunden täglich und das an sieben Tagen der Woche erreichbar. Die Kundenanliegen können so noch schneller und effektiv umgesetzt werden.

Ich bin stolz darauf, was wir gemeinsam mit den lokalen Akteuren geschaffen und damit für den Erhalt des sozialen Friedens im Landkreis beigetragen haben.

Was geben Sie Ihrem Nachfolger mit auf den Weg?

Der Saale-Holzland-Kreis hat aktuell eine Arbeitslosenquote von 3,9 %. Das ist sehr gut. Trotz alldem müssen wir alles tun, um Menschen in Arbeit zu bringen oder sinnstiftende Beschäftigungen ermöglichen. Wir dürfen keinen aufgeben und uns immer an dem Leitsatz des Jobcenters Mensch. Arbeit. Zukunft. orientieren.

 

Das Interview führte Anke Klein.

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